Dorfwettbewerb 2008

 

 

 

 
 
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Dorfwettbewerb
"Unser Dorf hat Zukunft"

Besuch der Bewertungsommission

Die Vorbereitungszeit war nicht so lang, denn alle aktiven Hirschbergerinnen und Hirschberger waren in diesem Jahr bereits stark eingespannt in die Vorbereitung des Jubiläums. Dennoch war es gelungen, eine abwechslungsreiche Präsentation unseres Ortes vorzubereiten. Viele waren eingebunden: Jung und Alt, vom Kindergarten, über den Kinderchor, die Grundschule, die Arbeitsgruppen des Dorfjubiläums, der Klüngelmarkt, bis hin zum Sägewerk Hüster. Hier ein paar erste Eindrücke vom Besuch der Kommission.

Ankunft der Kommission am Mittwoch, 18. Juni 2008 um 10.00 Uhr. Nach dem ersten Händeschütteln am Bus bat Ortsvorsteher Franz Linneboden die Mitglieder der Kommission ins Treppenhaus des Rathauses. Dort wartete bereits der Kinderchor, verstärkt durch Kinder der Grundschule, der die Kommission mit einem Lied begrüßten: "Ich möchte sein wie ein Baum, an der Quelle gepflanzt", geschrieben von Stefan Enste, der den Chor unter der Leitung von Barbara Klier auch auf der Gitarre begleitete.

Im Ratssaal hatten die kfd Frauen den Frühstückstisch liebevoll gedeckt. Noch einmal wurden die Mitglieder der Kommission begrüßt, vom Ortsvorsteher und von Bürgermeister Manfred Gödde. Der Vorsitzende der Kommission, Ulrich Nickel, stellte die Kommission vor, dann präsentierte Stadtplaner Meinolf Kreggenwinkel Entwicklungsperspektiven des Ortes, das Baugebiet Springwiese und den Bereich des Sägewerkes Hüster.
Nächster Schwerpunkt war das Stadtjubiläum: Dieter Bräutigam gab eine allgemeine Einführung, bevor Franz Linneboden einen kurzen Überblick über die Festwoche gab. Im Mönchsgewand stellte Walter Brackwehr den historischen Markt vor, auf den Stühlen am Rand weitere kostümierte Mitglieder der Arbeitsgruppe.
Stefan Enste bat die Kommission nun den gemütlichen Frühstückstisch zu verlassen und ihn in die Räume der geplanten Ausstellung zu begleiten. Dort stellte er die Aktivitäten der Arbeitsgruppe vor: Jubiläumsvorträge, die geplante Ausstellung, die Haus-Chroniken.
Im Treppenhaus erläuterte Stefan Bräutigam die Planungen: Die Jagdstube des SGV soll in den kommenden Monaten zu einem kleinen Museum über Jagdwesen und Köhlerei eweitert werden.
Vor dem Rathaus konnte Stephan Dobat für den Verkehrsverein die Baustelle des neuen Büros zeigen.
An der Volksbank warteten bereits die jungen Frauen des Kinderklüngelmarktes: Sie präsentierten ihre umfangreichen Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Klüngelmarkt. Ein Teil der Erlöse ist für Projekte des Dorfes gespendet worden. So konnte der Defibrillator im Volksbank-Windfang finanziert werden, neue Spielgeräte für den Spielplatz in der Hagenstraße, Brezel für den Martinszug, Möbel für den Kindergarten,...).

Durch die Schloßstraße führte der Weg zum Hirschberger Tor. Dieter Bräutigam erläuterte Hintergründe, Reinhard Joangieseker gab vertiefende Informationen über den Nachbau, anschließend servierten Mitglieder der AG Historischer Markt den Mitgliedern der Kommission Hirschberger Spirituosen: Drachenglut und Waldrouten-Likör.

Nächste Station: Die Hirschberger Grundschule. Schulleiter Ferdinand Morbusch berichtete über die offene Ganztags-Grundschule, Petra Blecher über den im vergangenen Jahr gegründeten Förderverein. Auf dem Schulhof, am Eingang des Jugendraumes, erklärten Daniel Raffenberg und Dagmar Klein, welche Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit es in Hirschberg im Jugendraum und im Pfarrheim gibt.
Die Kommission wurde zum Einstieg in den Bus gebeten. Durch den Ort ging es anschließend zur Friedhofskapelle, wo Ortsvorsteher Franz Linneboden über die Privatisierung der Kapelle und die Innen- und Außensanierung berichtete.


Auf dem Friedhof wurde der renovierte Gedenkstein des einzigen Ehrenbürgers vorgeführt. Wilhelm Hoff war von 1918 bis 1919 "Minister für öffentliche Arbeiten", damit auch Eisenbahnminister (wofür er in Hirschberg vor allem bekannt ist).
Auch das Friedhofskreuz wurde in Augenschein genommen. Neue Bodenplatten und ein renovierter Corpus konnten hier gezeigt werden.


Auf dem Spielplatz konnte der Umbau der Begrünung vorgeführt werden. 19 Fichte waren gefällt worden (der Vorher-Zustand wurde auf Großbildern gezeigt). Statt dessen stehen nun einige neu gepflanzte Eschen und Ahorn-Bäume auf dem Spielplatz.
Vor der Schützenhalle verwies Franz Linneboden auf das neue Bild, das Franz Friedrichs an die Giebelwand gemalt hatte: Vogelschießen im Jahr 1950 - mit der Armbrust.

Mit dem Bus ging es zur Firma Hüster-Holz, wo Firmenchef Martin Hüster und seine Tochter die Kommission und die mitgereisten Hirschberger begrüßten. Mit der Kommission und der Presse verschwand der Firmenchef in den Hallen des Säge- und Hobelwerkes, wo er den Weg des Holzes, vom Stamm bis zum fertig geschnittenen Bauholz erklärte.
Die ´mitgereisten Hirschberger´ begaben sich zur Ausgangstür, denn wenigstens ein kleines Abschiedskomitee sollte doch zur Verabschiedung der Kommission bereit stehen.


Vor dem Einstieg in den Bus bedankte sich Ulrich Nickel, Vorsitzender der Bewertungskommission bei den Hirschbergern. Er betonte, dass die Konkurrenz groß sei, deutete aber doch an, dass Hirschberg in diesem Jahr einen sehr positiven Eindruck bei den Mitgliedern der Kommission hinterlassen habe. Er lud ganz herzlich ein, zur Teilnahme an der Verkündung des Ergebnisses - schon am Donnerstag, dem 19. Juni.

Nun können wir gespannt sein, für welchen Platz der Einsatz der vergangenen Monate gereicht hat!

 

 

         

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